Freitag, 16. November 2018

Rote-Bete-Suppe mit Walnusspesto


Für 6 Personen:

800 g Rote Beten, geschält und fein gewürfelt
200 g Knollensellerie,  geschält und fein gewürfelt
5 Schalotten, fein gewürfelt
50 g Butterschmalz
150 ml trockener Weisswein
200 ml Apfelsaft
800 ml Geflügelbrühe
400 ml Sahne
Saft von einer Zitrone
2 Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt

Für das Pesto:

100 g Walnusskerne
150 g Ziegenfrischkäse
1/2 Bd. Dill
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Für das Engelshaar:

1 Rote-Bete-Knolle geschält, 1 TL Speisestärke, 500 ml Öl

Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Schalotten, Rote Bete und Sellerie darin 2 Minuten anbraten. Mit Wein und Apfelsaft ablöschen und etwas einköcheln lassen. Die Geflügelbrühe dazugießen und zugedeckt ca. 35 Minuten köcheln lassen.

Die Äpfel mit dem Zitronensaft mischen. Die Walnüsse grob hacken und ohne Fett in einer Pfanne rösten. Abgezupften Dill, Walnüsse und den Ziegenkäse in einer Küchenmaschine grob zerkleinern. Das Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Äpfel und Sahne zur Suppe geben und ohne Deckel noch 10 Minuten köcheln lassen. Mit einem Mixstab pürrieren und durch ein Sieb in einen zweiten Topf gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.

Für das Engelshaar die Rote Bete in feine Streifen schneiden und trockentupfen. Mit der Speisestärke bestäuben und in einer Pfanne mit heissem Öl kross ausbraten. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Suppe mit dem Walnusspesto und dem Engelshaar anrichten, evtl. mit Dill garnieren.



Donnerstag, 27. September 2018

Maultaschen, gerollt


Zutaten für ca. 25 Stück:

Für den Teig:
300 g Mehl
2 Eier, 4 Eigelb
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Zubereitung:
Das Mehl auf die Arbeitsfläche zu einem Berg sieben. In die Mitte eine Mulde drücken. Eier, Olivenöl und Salz hineingeben und mit einer Gabel langsam, in kreisenden Bewegungen vermengen bis ein zäher Teig entsteht. Dann mit den Händen bearbeiten. Sollte er zu fest sein, etwas Wasser hinzufügen. Den fertigen Teig in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung:
80 g altbackenes Weißbrot,  in dünne Scheiben geschnittenen
100 ml Milch, lauwarm
100 g Petersilie, gewaschen
200 g TK Spinat,  gut ausgedrückt
1 Zwiebel, 1 Konblauchzehe, fein gehackt
30 g Butter
250 g Bratwurstbrät
2 Eier
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss

Für die Schmelze:
100 g Butter
2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:
Das Brot mit der Milch übergießen. Petersilie und Spinat fein hacken. Zwiebel und Knoblauch in der Butter anschwitzen, etwas abkühlen lassen. Das eingeweichte Brot gut ausdrücken und mit allen Zutaten vermengen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Nudelteig auf bemehlter  Arbeitsfläche dünn ausrollen.  Mit einem Teigrädchen in ca. 25 Rechtecke schneiden. Mit wenig Wasser die Teigränder bestreichen, die Füllung jeweils aufstreichen, dabei zum Rand ca. 1 cm Platz lassen. Die einzelnen Rechtecke flach aufrollen und die Ränder fest andrücken.

Die Maultaschen in sprudelndem Salzwasser etwa 5 Minuten kochen. In einer Pfanne die fein geschnitten Zwiebel in der Butter goldbraun rösten. Die fertigen  Maultaschen mit einer Schaumkelle aus dem Salzwasser nehmen und direkt in die Pfanne zu den Zwiebeln geben. Durchschwenken und die Maultaschen mit Kartoffelsalat servieren.

Montag, 24. September 2018

Meine Rindsrouladen, ohne Gurke


Zutaten für 4 Personen:

4 Rinderrouladen
Dijon-Senf
12 Scheiben durchwachsener Speck
2 Zwiebeln, in dünne Scheiben gehobelt
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Butterschmalz

Für die Sosse:

1 Möhre
1 Zwiebel
150 g Knollensellerie
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
1 TL Tomatenmark
200 ml trockener Rotwein
400 ml Rinderfond a. d. Glas
Speisestärke

Zubereitung:

Die Rouladen waschen, trocken tupfen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Senf bestreichen und mit je 3 Scheiben Speck belegen. Darauf die dünn gehobelten Zwiebeln verteilen und die Rouladen aufrollen,  mit Rouldennadeln feststecken.

Für die Sosse Zwiebel, Knoblauch, Sellerie und Möhre schälen und in Würfel schneiden. Die Rouladen im Butterschmalz rundrum kräftig anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen.
Die Gemüsewürfel in die Pfanne geben und anbraten, das Tomatenmark zugeben und mitrösten. Mit dem Rotwein ablöschen und fast vollständig einkochen lassen. Den Rinderfond zugießen, die Kräuter und das Lorbeerblatt dazugeben. Die Rouladen in die Sosse legen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 75 Minuten schmoren.

Die Rouladen aus der Sosse nehmen, die Nadeln entfernen und warm stellen. Das Gemüse und die Kräuter aus der Sosse nehmen und die Sosse mit etwas angerührter Speisestärke abbinden. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Rouladen mit der Sosse servieren.



Donnerstag, 6. September 2018

Zwetschgenkuchen mit Creme fraiche-Walnuss-Guss


Zutaten:

800 g Zwetschgen
100 g Walnüsse
125 g Butter
175 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier (M)
225 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g Creme fraiche
1 P. Vanille-Sossenpulver
Backform 28 cm

Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Die Walnüsse grob hacken. Butter geschmeidig rühren und 100 g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz hinzufügen. Zwei Eier nacheinander zufügen. Das Mehl und Backpulver mischen und Esslöffelweise unterrühren.

Für den Guss Creme fraiche, 75 g Zucker, 3 Eier und das Vanille-Sossenpulver verrühren. Die Walnüsse untermischen.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform streichen und mit den entsteinen Zwetschgen belegen. Den Walnuss-Guss darüber verteilen und bei 175° Ober-Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.


Sonntag, 2. September 2018

Samtige Kürbissuppe



 Zutaten für 6 Personen:

600 g Hokkaido-Kürbis
200 g mehlige Kartoffeln
4 Schalotten
3 Knoblauchzehen
3-4 EL Olivenöl
300 g Sahne
1 l selbstgemachte Geflügel- oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl
Chiliflocken und Petersilie zum garnieren


Schalotten und Knoblauch abziehen und kleinschneiden. Kürbis waschen und entkernen, grob würfeln. Kartoffeln schälen und auch würfeln.

Das Öl in einem Topf erhitzen, alle vorbereiteten Zutaten darin 5 Minuten anbraten. Brühe und Sahne zugießen, aufkochen und bei geringer Hitze 30 Minuten köcheln. Das Gemüse mit einem Mixstab fein pürrieren.  Die Suppe durch ein feines Sieb passieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in vorgewärmte Teller geben und mit Kürbiskernöl beträufeln. Eventuell mit einem Klecks Creme fraiche, Chiliflocken und Petersilie garnieren.

Samstag, 1. September 2018

Zwetschgenknödel mit Kompott


Zutaten für 4 Personen:

900 g mehlige Kartoffeln
3 Eier (M)
75 g Speisestärke
50 g flüssige Butter
30 g Zucker
1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz
10 Zwetschgen
10 Würfel-Zucker
2 EL Rum

Zwetschgenkompott:

400 g Zwetschgen
150 ml Portwein, rot
150 ml Rotwein
50 g Zucker
1 Zimtstange
2 EL Vanillezucker
1/2 EL Speisestärke

Knödelschmelze:

100 g Butter
80 g Semmelbrösel
1 TL Zimt


Für das Kompott die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit Port- und Rotwein ablöschen. Einkochen lassen bis der Zucker sich gelöst hat. Vanillezucker, Zimtstange und Zwetschgen dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Mit der in kalten Wasser angerührten Speisestärke abbinden und das Kompott abkühlen lassen.

Die Kartoffeln weich kochen und noch heiss pellen. Im vorgeheizten Backofen bei 150 ° 15 Minuten ausdampfen lassen. Dann die Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. Die Schale der Zitrone abreiben. Eigelb, Speisestärke und die flüssige Butter zugeben. Alles mit einer Gabel vermengen und mit einer Prise Salz, Zitronenabrieb und Zucker abschmecken. Den Kartoffelteig etwas ziehen lassen. Die Masse sollte sich trocken anfühlen.

Den Kartoffelteig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer ca. 5 cm dicken Rolle formen und in 10 gleichmässige Stücke schneiden. Die Zwetschgen an einer Seite aufschneiden, den Stein entfernen und ein Stück in Rum getränkten Würfel-Zucker hineingeben. Den Kartoffelteig zu runden Klössen formen. Eine Mulde eindrücken und jeweils eine Zwetschge hineingeben. Den Teig gleichmässig um die Zwetschge formen und gut verschliessen.

Reichlich Salzwasser in einem grossem Topf zum Kochen bringen und die Knödel hineingeben. Die Knödel bei geringer Hitze ca. 10 Minuten ziehen lassen. Wenn Sie oben schwimmen sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle herausnehmen.

Für die Knödelschmelze die Semmelbrösel in der Butter unter Rühren goldbraun rösten und mit Zimt würzen. Die fertig gegarten Knödel in der Semmelbröslel-Butter- Mischung wälzen und mit dem Zwetschgenkompott servieren.


Dienstag, 31. Juli 2018

Zucchini mit Hähnchenbrustfilet


Zutaten für 2- 3 Personen:

2 Hähnchenbrustfilet à 200 g
1 mittelgroße Zucchini
1 Bund Thymian
1 Zwiebel in Würfel
2 Knoblauchzehen
200 g Sahne
1 Schuss trockener Weisswein
Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
300 g grobe Nudeln
Parmesan


Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Hähnchenbrustfilets in Olivenöl kurz scharf anbraten, erst dann mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen. Die Zucchini und die Zwiebel in die Pfanne geben und andünsten, evtl. noch etwas Olivenöl zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse mit einem guten Schuss Weisswein ablöschen und die Sahne dazugeben. Bei mittlerer Hitze etwas einkochen lassen. Den gehackten Thymian und die zerkleinerten Knoblauchzehen ebenfalls dazu geben. Das Hähnchenbrustfilet in der Sosse ca. 8 Minuten mit aufgelegten Deckel ziehen lassen.

Die bissfest gekochten Nudeln mit der
Zucchini - Sosse und den in Scheiben geschnittenen Brustfilets servieren. Zum Schluss den Parmesan darüber hobeln.